Vereinigung

der

Berg- u. Hüttenleute Warndt e.V.

Dorf im Warndt

 

 

 

Feier zur offiziellen Übergabe der Hl. Barbara

vom Bergwerk Warndt an die Vereinigung der Berg- und Hüttenleute Warndt e.V. am 04. November 2006

 

Kurzer geschichtlicher Abriss über die Geschichte des Reliefs:

- 1955 entworfen und hergestellt vom damaligen Abteilungssteiger Werner Busche

- 1. Standort Grube Velsen auf der 4. Sohle

- 2. Standort ab den 1980er Jahren auf der Grube Warndt , -600m Sohle

- Nach Stilllegung der Grube Warndt wurde es offiziell am 4. November 2006 an unsere  Vereinigung übergeben

  

Die Hl. St. Barbara

hat ihre Arbeit Untertage beendet!

Empfang genommenAm Mittwoch, dem 19. Juli 2006, hat die Hl. St. Barbara ihre letzte Schicht auf dem Bergwerk Warndt verfahren. Sie wurde nach Übertage gebracht und von Mitgliedern unserer Vereinigung in Empfang genommen. Eigentlich sollte das Relief schon früher an uns übergeben werden, aber die Bergleute, die noch auf dem Warndtschacht eingefahren sind, wollten verständlicherweise auf ihren Schutz nicht verzichten. Diesem Wunsch wurde von uns gerne entsprochen.

 

Empfang genommenBevor sie Anfang November ihre neue Heimstätte an der Stirnseite der Kirche von Dorf im Warndt feierlich beziehen konnte, besuchte sie noch eine Beauty- und Wellnessfarm und wurde wieder richtig schön gemacht. Außerdem erhielt sie für den Aufenthalt im Freien einen Schutzanstrich

 

 

Einzug der Hl. St. Barbara in ihre neue Heimstätte

am 04. November 2006 war es dann endlich soweit, das Relief der Hl. St. Barbara, bezog seine neue Heimstätte an der Stirnseite der Kirche von Dorf im Warndt. Dieses erfreuliche Ereignis wurde von uns mit einem kleinen Fest entsprechend gefeiert.

Die Feier begann um 17:30 Uhr mit einer heiligen Messe, die vom Knappenchor Rubenheim und dem Kirchenchor von Dorf im Warndt gesanglich gestaltet wurde. Die Messe wurde vom ehemaligen Pastor der Gemeinde und Ehrenhauer unserer Vereinigung, Herrn Pastor Lanzerath, gehalten. Anschließend erfolgten die Enthüllung des Reliefs und die Übergabe der Gedenktafel bei feierlicher Fackelbeleuchtung, die von Kindern aus Dorf im Warndt gehalten wurden. Fahnen- und Trachtenträger mit ihren brennenden Grubenlampen gaben der Veranstaltung einen weiteren feierlichen Rahmen.

Folgende befreundete Vereine hatten Abordnungen gesandt:

Bergmannsverein Altforweiler

Bergmannsverein Köllerbach

Knappenverein Rubenheim

Bergkapelle Fell

Bergmannsverein Glück Auf Fischbach-Camphausen 2000

Bergmannsverein Glück Auf Luisenthal

Und natürlich waren unser Fahnenträger und viele Trachtenträger der Vereinigung der Berg und Hüttenleute Warndt anwesend. 

 Empfang genommen

 

 

Empfang genommen

Oben :Trachtenträger unserer Vereinigung auf der Treppe der Kirche von Dorf im Warndt

 

 

 

Links: Fahnenträger Horst Laggai

 

 

Während der Feier war auch ein Team der Telefilm Saar zugegen, dass die Geschichte des Bergwerks Saar und des Reliefs im Auftrag der DSK dokumentieren sollte.

Nach Abschluss des offiziellen Teils fand ein gemütliches Beisammensein mit einem warmen Büffet und musikalischer Unterhaltung durch „Addi“, Adrian Feit, mit mehr als 240 Gästen in der Turnhalle von Dorf im Warndt statt.

 

So sieht die Heimstatt der Hl. Barbara heute aus

Um all unseren Freunden und Gönnern zu zeigen, wie toll die Heimstatt mit der Hl. Barbara an der Kirche von Dorf im Warndt geworden ist, zeigen wir Euch an dieser Stelle diese Bilder. Unsere Vereinigung ist stolz darauf, dass die Hl. Barbara in unsere Hände gegeben wurde und wir ihr diesen Ehrenplatz an der Kirche einrichten durften.

 

 

Außerdem freuen und bedanken wir uns für die positive Resonanz unserer Mitbürger, denen die neue Heimstatt sehr gut gefällt. Mittlerweile muss die Hl. Barbara auch die Nacht nicht mehr im Dunkeln verbringen, wir haben für sie eine schöne Beleuchtung geschaffen. So kann man auch nachts vor der Hl. Barbara verweilen und problemlos die Inschrift der Gedenktafel lesen.

 

Die Bilder sollen neugierig machen, denn besonders nachts (selbstverständlich auch am Tage) lohnt es sich, die Hl. Barbara in Natura anzusehen.

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